slide.6boule

Die Exzellenz – Initiative in einer mittelständischen Kanzlei

Coaching Indikation „Führungsschwäche“

Selbst wenn Kanzleien nach außen mit guter Marktpositionierung, stimmiger Reputation und anerkannter Marktführerschaft in ihrem Gebiet aufwarten, können suboptimale innere Prozesse nachhaltige Markterfolge schmälern oder gar blockieren.
Das gilt ganz besonders für die Mitarbeiterführung.
Was tun?

Hier geht es zum kompletten Aufsatz „Die Exzellenz – Initiative in einer mittelständischen Kanzlei
Hier geht es zum Coaching Seminar (Frankfurt, 1. und 2. Juli 2016)

Leseprobe: Das Projekt / Eckdaten

Das Projekt „Exzellenz-Initiative“ in einer mittelständischen deutschen Kanzlei dauert in diesem Fall vom ersten Gespräch bis zum flächendeckenden Einsatz neu erlernter Methoden sechs Monate und kostet c.a. 16.000 Euro Honorar [1].
Es umfasst drei Vorbereitungsgespräche vor Ort, fünf Interviews à 30 Minuten teilweise telefonisch, vier Telefonkonferenzen, drei Seminartage, ein Kick-off-meeting fünfstündig sowie vier zweistündige Coachings-on-the-job.[2].
28 Führungskräfte aus vier Hierarchieebenen sind daran aktiv beteiligt. Diese Ebenen sind: Partner, angestellte Anwälte, Bürovorsteher und head of organization.
Alle anderen Mitarbeiter werden durch die Verpflichtung zu „feed-back an ihre „Chefs“ ebenfalls zur Mitarbeit motiviert.

Der Fall / Anamnese [3]

Die Kanzlei ruft einen Coach, weil sie sich in Not sieht: Die Fluktuation ist in manchen Dezernaten hoch, und an einem der drei Standorte ist zudem der Krankenstand signifikant.
Das erste Hinsehen ergibt Positives: Die Kanzlei ist mit derzeit 23 Berufsträgern schnell gewachsen, nach außen erfolgreich (im Patenbereich lange schon auch International), drei Standorte, gute C.I.[4], eindeutige Mandantensegmentierung, elegante Räume und langjährige, engagierte Mitarbeiter.
Kanzleiziele sind bereits konkret definiert; Kanzleiwerte kann jeder Mandant im Empfangsbereich – eingewebt im Teppich! – lesen: Partnerschaft, Erfolg und Service.
Jetzt, kurz vor der Eröffnung des vierten Standortes, kommen Konflikte nach oben:
Besonders hohe Umsätze werden kritisch beäugt, besonders niedrige Umsätze auch. Das Lockstep-System [5] wird – seit kurzem kanzleiöffentlich – von Umsatzstarken als ungerecht empfunden („Die Partner ruhen sich auf ihren Lorbeeren aus“) und kritisiert.
Von unten drängen jüngere Partner und angestellte Anwälte auf eine Modernisierung der Strukturen, besonders in Sachen Führung.

Bitte weiter lesen: „Die Exzellenz – Initiative in einer mittelständischen Kanzlei

Erläuterungen:

[1] D.h.: Kosten für Tagungshotel, Arbeitszeiteinsatz der Anwälte, Reisekosten und Verpflegung für alle nicht eingerechnet.

[2] Nach Abschluss einer Team-Coaching Maßnahme benötigen einige Teammitglieder Hilfe bei der Umsetzung. Der Coach geht „live“ mit ihnen in meetings und gibt direktes feed-back anschließend.

[3] = „Aufnahme der Symptomgeschichte“ – Alle Namen, Rechtsgebiete, Zahlen und Orte verändert. Ähnlichkeiten mit vielen existierenden Kanzleien sind erwünscht!

[4] = „corporate identity“: Visuelle und auditive Bestandteile der Kanzleipräsentation (Meldung am Telefon, Webseite, Logo, Farben etc.) sind standardisiert

[5] Umsatzunabhängiges Entnahmesystem, nach „Seniorität“