Das Zweite Coaching Seminar für Rechtsanwälte (3.-4. Juli 2015 in Heusenstamm) brachte wieder viele neue Erkenntnisse, viel alte Fähigkeiten und noch viel mehr zukünftige Wege ans Licht!
Ein Anwalt hat Mitarbeiterführung und besonders Delegation nicht gelernt; er kann sich und seine Kanzlei nicht erfolgreich führen.

Anwälte machen sich abhängig von äußeren Faktoren, wirken in einigen ihrer Rollen ungeübt und verstehen oft nicht, wodurch sie sich selbst unter Stress setzen.
Sie richten unangemessene Prioritäten ein, halten ihre „Individualität“ für ausschlaggebend und wundern sich dann, dass ihre Mitarbeiter kündigen – und dass ihre Kanzleiziele keinen interessieren.
Ändern Sie das umgehend!

Typische Indikationen für Führungsfehler in Anwaltskanzleien:

Anwälte stellten mir folgende Fragen, die ihnen ständig durch den Kopf gingen. Alle dahinter stehenden Herausforderungen wurden durch ein Coaching gelöst:

• In meinem backoffice ist Zickenkrieg wie in der SAT 1 Vorabendserie.
• Hinter meinem Rücken reden alle über mich. Ich komme in den Raum, dann sind sie still. Sind sie neidisch auf meinen Aufstieg?
• Meine Sekretärin hat soeben gekündigt. Es ist die dritte in diesem Jahr. Der Markt ist wie leergefegt; gutes Personal ist fast nicht zu bekommen.
• Wie werde ich konfliktfähiger? Ich raste jedes Mal aus, wenn ich kritisiert werde und kann selber schlecht kritisieren.
• Wie bekomme ich den Blick fürs Wesentliche – und was tun mit dem Rest? Ich bin den ganzen Tag mit dem Kopf unter Wasser.
• Ich möchte die Kanzlei wechseln, traue mich aber nicht.
• Ich möchte mich selbständig machen, weiß aber nicht, wie das geht.
• Am liebsten möchte ich eine Gärtnerei kaufen, bin aber Anwältin. So richtig Lust habe ich nicht mehr.
• Ich krieg in meiner Kanzlei nur die kleinen Mandate. Die großen sahnen die Herren ab.
• So viel Geld – das zahlen die Mandanten nicht.
• Wir haben das dritte Mandat innerhalb von einem Jahr verloren. Dabei sind wir hier der Platzhirsch!
• Für die Ernennung zum Partner haben wir harte Auswahlkriterien und assessments mit unserem Londoner office. Ich möchte Partner werden, bin aber der jüngste in der Bewerberriege.
• Ich schaffe die Arbeit nicht. Jeder Tag müsste 40 Stunden haben, und selbst dann…
• Ich wollte jemandem zum Partner machen, der sich aber als unzuverlässig heraus stellte. Jetzt hat er sich hier in der Nähe ein Haus gekauft. Seine Frau ist schwanger. Wie kann ich mich jetzt verhalten?
• Ich kann es persönlich nicht ertragen und geschäftlich nicht tolerieren, dass einer unserer fünf Anwälte fast alle seine Mandate nach RVG abgerechnet.
• Mit der Idee eigener in-house Veranstaltungen und neuer Vertriebswege unserer newsletter über das Web 2.0 kann ich mich hier nicht durchsetzen. Der Partnervertrag macht den Wechsel schwierig.
• Ich bin in M & A Mandaten gewohnt, über Riesenvolumen zu verhandeln und setze mich auch regelmäßig ganz gut durch. In der Partnerversammlung ziehe ich dagegen immer den Kürzeren. Ich habe nach drei Jahren immer noch nur eine halbe Sekretärin.
• In zwei von unseren fünf Standorten brodelt es gewaltig. Wir haben überall office manager, alles Rechtsfachwirte mit SUPER Examen, eingestellt. Entweder setzen sie sich gar nicht durch oder terrorisieren alle mit ihren Forderungen.
• Unsere Associates haben einen fürchterlichen Umgang mit unseren Sekretärinnen. Es gibt viele Beschwerden.

Nur wer das Problem selber mit verursacht hat, kann es auch selber lösen.