Der Kunde ist König – Sie sind dann ja die Kaiserin, oder?

Wer das bejahen kann, zeichnet sich nicht etwa durch Arroganz oder Gleichgültigkeit den Mandanten gegenüber aus, sondern durch ein Gefühl besonderer Größe, Gelassenheit und Empathie.
Das Kaiserinnen-Manifest informiert Sie darüber, dass ein Kaiser mehr Wissen, mehr Gelassenheit, mehr versierte Schlossmitarbeiter – und bedeutend mehr verbindliche Freundlichkeit jedem König gegenüber hat, der Hilfe suchend auf das Kaiserschloss gekraxelt kommt.

20 Anwältinnen trainieren diesen freundlichen Kaiserstatus vom 4. – 7. Dezember 2014 in Binz / Rügen in dem Durchsetzungstraining „S.T.A.R.K.“.

Das Kaiserinnen-Manifest

• Das Wollen eines Kaisers (einer Kaiserin!) erkennt man am Tun!
• Kaiser sind freundlich, verbindlich, zielsicher und Raum gebend.
• Sie bewohnen das größere Schloss und können viel abgeben.
• Sie verlassen ihr Schloss ihrer Ziele wegen.
• Kaiser lächeln über ihre Niederlagen, denn ihre Ziele sind immobil, ihre Methoden dagegen äußerst flexibel.
• Ziele straffen kaiserliche Schultern und schärfen ihren Blick für Wesentliches.
• Kaiserliche Ziele strukturieren den Tag, kaiserliche Tage nie das Ziel!
• Kaiser geben gern, denn nur dann bekommen sie viel zurück.
• Sie sind weich zu den Menschen und hart in der Sache (nie umgekehrt!)
• Sie sind mit viel Macht ausgestattet und müssen sie deshalb nicht jedem beweisen.
• Kaiser entscheiden selbst, durch wen sie sich ärgern lassen – und wann es taktisch angezeigt ist, jemanden zu ärgern.
• Kaiser entscheiden allein für sich, welche Sache sie für immer unbeachtet lassen.
• Kaiser rennen niemals einer Giftschlange hinterher, von der sie gebissen wurden; denn das Gift von Fremden hat in ihrem Körper keinen Platz.
• Sie verschenken bedingungslos ihre objektiv begrenzte Lebenszeit an Menschen, die es wert sind.
• Sie vergrößern jeden, von dem sie etwas wollen, damit der andere gern abgibt.
• Sie verstehen jeden Einwand aus der Sicht des Sprechers.
• Sie lassen den besonders viel reden, von dem sie besonders viel wollen.
• Kaiser machen sich den Kopf der anderen und agieren aus dessen Sicht, um auch selber zu profitieren.
• Sie sind durch ihr Ziel und durch ihre persönliche Ökologie geleitet, nicht durch ihre Tagesform, die Wünsche der Umgebung oder gar durch ihre inzwischen unangemessenen gewordenen Gewohnheiten.
• Sie schätzen Umwege, denn nur durch Umwege lernen sie ihr Land kennen.
• Sie agieren nie gegen andere und immer für sich.
• Sie bestätigen jeden Einwand, denn sie wissen: jeder Einwand ist berechtigt – aus der Sicht seines Besitzers.
• Sie geben in unwichtigen Dingen gern nach, um wichtige zu sichern.
• Sie holen immer das Einverständnis der Könige ein, bevor sie argumentieren und sparen dadurch viel Energie und Zeit.
• Sie wissen, dass Täter und Opfer, Aktive und Passive, Gewinner und Verlierer ihre Rollen wählen und jeweils Vorteile aus dieser Wahl haben.
• Sie machen es sich und anderen immer leicht.
• Sie sagen „nein“ und „ja“ ohne Reue und mit viel freundlichem Respekt für sich und andere.
• Kaiser führen durch Fragen und vermeiden Befehlstöne, besonders versehentliche, denn die mögen sie selber ja auch nicht.
• Sie sehen es ge“lassen“, wenn ein frustrierter König mal die von ihnen angestrebte Parklücke absichtlich nicht räumt.
• Sie sind berechenbar, geachtet und gefragt.
• Ihre versierte, zuvorkommende und stets herzliche Art ist bei Gegnern verhasst und bei Palast-Mitarbeitern und Königen beliebt.
• Kaiser sind Meister des Delegierens; sie delegieren alles, nur nicht die Kontrolle des Delegierten.
• Sie konstruieren immer das regenfeste, stabile Dach ihrer Häuser, deren Zimmerchen von Königen eingeräumt werden.