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Zeitmanagement in der Kanzlei beginnt vor der Mandatsannahme!

Wohlmeinende Zeitplanbücher und Time-Management – Systeme überschwemmen den Anwalts-Markt.
Sie haben alle denselben Fehler: Sie setzen bei der Anzahl zu verplanender Minuten an – und nicht bei der Kanzleistrategie.

Mein Aufsatz fasst wirksame Ansätze im Zeitmanagement für Kanzleien zusammen.

Zeit ist subjektiv. Deshalb ist ihre subjektive Einteilung die einzige Lösung!

Ein Anwalt kommt selten mit seiner Zeit aus, außer wenn er verliebt ist. In dieser Zeit frischer Extase telefoniert er 1,5 Sunden netto täglich mit seiner neuen Liebe und stellt fest: Er schafft plötzlich seine gesamte Arbeit- trotz der „fehlenden“ (!) Stunden.
Wie können Sie diese Erkenntnis nutzen?

Verwandte Aufsätze – vertieftes Thema:

Der Schlendrian in einer Anwaltskanzlei

Wir schauen jetzt durch dass Schlüsselloch in eine kleinere Kanzlei mit sechs Anwälten, acht Rechtsgebieten und zehn Mitarbeiterinnen. Der Schlendrian hatte vor längerer Zeit hier Einzug gehalten.
Er war bei Mandanten und Mitarbeitern ungefähr so beliebt wie die Staubbällchen unterm Sofa.

Kanzleikultur muss vorgelebt werden!

„Kanzleikultur“ ist der Oberbegriff für selbst gemachte, verbindlich erwartete, von allen verwendete Denk, Fühl- und Verhaltensregeln innerhalb einer Anwaltskanzlei. Sie ist für jeden Besucher sofort spürbar.
Sie kann entweder negativ oder positiv wirken; gleichgültig lässt sie keinen.

Reputation der Kanzlei ist machbar!

Von nichts kommt nichts. Der „gute Ruf“ eines Anwalts ist hart erarbeitet, viel gerühmt und nicht messbar.
Reputation minimiert die Krisen- und Konjunkturanfälligkeit einer Kanzlei und setzt Vertrauenswürdigkeit, Glaubwürdigkeit, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit voraus.