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Glaubenssätze sind Lebensregeln. Subjektiv. Mächtig. Folgenreich.

Glaubenssätze sind subjektive Denk- und Fühlgewohnheiten. 
Jeder hat sie, jeder handelt danach, und nicht jeder weiß das. Glaubenssätze sind zu 100 % subjektiv.
Sie repräsentieren den mächtigen Gegenspieler echten Wissens.

Was man glaubt, muss man nicht hinterfragen.

Wir sind, was wir glauben.

Glaubenssätze fühlen sich an wie feste Persönlichkeitsbestandteile („So bin ich eben“) und liefern unumstößliche Wahrheiten über die Umgebung („So ist das eben“).
Sie sind objektiv weder schlecht noch gut, eng mit persönlichen Werten verknüpft und schwer zu flexibilisieren. Glaubenssätze determinieren Verhalten.

Im Aufsatz: Was haben Glaubenssätze mit Zeitmanagement zu tun?

 

Glaubenssätze eines Anwalts behindern oder fördern ihn.

1. Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Lebensregeln, tief verankerte Überzeugungen über die Welt oder über uns selbst, die ihre Besitzer für „wahr“ halten. Sie gelten als so wahr, richtig und unumstößlich, dass sie zu unserer subjektiven „Wahrheit“geworden sind.
Unvorstellbar, diese Basis zu hinterfragen!

Glaubenssätze schreiben einer Handlung, einem Zustand und sogar einer Meinung  streng monokausale Verbindungen zu („Wenn…, dann…“ oder: „Das ist so, weil…“).

2. Glaubenssätze schaffen Zeitnot – Beispiel: Gefühlte und echte Fristen

Gedanken eines Anwalts über seine (verbleibende) Zeit führen ihn zu Zeitnot. Ein Beispiel: Wer als Anwalt über Fristsachen denkt, sie könnten bis zum Tag des Ablaufs unbearbeitet bleiben, bringt sein gesamtes Backoffice und sich selbst in größte Zeitnot.
Wer dagegen denkt, er müsse die „gefühlten Fristen“ mancher Mandanten sklavisch einhalten, bewirkt zusätzlich noch das Gefühl eigener Defensive. Der Glaubenssatz „Der Mandant wandert ab“, wenn ich seine Vorgaben nicht einhalte“, zeigt zweierlei: Ich bin nicht der „Boss im Schloss“, und ich gefährde sogar mein Image.

3. Fördernde Glaubenssätze von Anwältinnen

Seit 27 Jahren veranstalte ich Seminar für Anwältinnen. Anwältinnen lernen natürlich nichts anderes als die männlichen Kollegen; sie lernen allerdings anders. In Coachings tragen wir zusammen, was den König (also den Mandanten) von dem Kaiser (also der Anwältin) unterscheidet – und unterscheiden MUSS.

Genießen Sie mein Protokoll „Das Kaiserinnenmanifest“

4. Glaubenssätze als Bremser einer Anwältin

Glaubenssätze können Misserfolge, Krankheiten und Unzufriedenheit verursachen.
Eine wirklich erfolgreiche Anwältin wendet sich an einen Coach, weil sie über alle (erfolgreichen!) Berufsrollen ihre privaten Rollen (als Ehefrau, Mutter, Freundin) aus den Augen verlor.

Diese Anwältin hat durch behindernde Glaubenssätze fast ihre Ehe und die Beziehung zu ihren Kindern aufs Spiel gesetzt.