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Selbstmanagement: Wer sich gut führt, kann auch andere führen!

 

Wie wär’s mal damit:
Fehler bejubeln, statt sie zu wiederholen. Bestimmen, wer einen ärgern darf, statt sich zum Opfer zu machen. Die Wirkung vor der eigenen Aktion berechnen. Abwählen, was einen behindert.
Den Willen feiern! Sachzwänge milde belächeln. Das Jammern den anderen überlassen. Aktive mentale Entwürfe einrichten. Und schließlich:

Was du im Kopf hast, kannst du auch im Alltag haben.

Rat 10: Neutrale Personen Ihrer Umgebung um ein ehrliches Feed-Back bitten – und danach handeln!

Fragen Sie mehrere langjährige, sympathische oder ansonsten geeignete Mandanten – und Ihre Sekretärin! – nach persönlichen (nicht Kanzlei-) Optimierungsmöglichkeiten während Ihrer Kommunikationsarbeit.
Nehmen Sie alle Ratschläge ernst und bitten Sie diese Personen, auf Veränderungen Ihres Verhaltens zu achten.

Verwandte Aufsätze – vertieftes Thema:

Der Schlendrian in einer Anwaltskanzlei

Wir schauen jetzt durch dass Schlüsselloch in eine kleinere Kanzlei mit sechs Anwälten, acht Rechtsgebieten und zehn Mitarbeiterinnen. Der Schlendrian hatte vor längerer Zeit hier Einzug gehalten.
Er war bei Mandanten und Mitarbeitern ungefähr so beliebt wie die Staubbällchen unterm Sofa.

Kanzleikultur muss vorgelebt werden!

„Kanzleikultur“ ist der Oberbegriff für selbst gemachte, verbindlich erwartete, von allen verwendete Denk, Fühl- und Verhaltensregeln innerhalb einer Anwaltskanzlei. Sie ist für jeden Besucher sofort spürbar.
Sie kann entweder negativ oder positiv wirken; gleichgültig lässt sie keinen.

Reputation der Kanzlei ist machbar!

Von nichts kommt nichts. Der „gute Ruf“ eines Anwalts ist hart erarbeitet, viel gerühmt und nicht messbar.
Reputation minimiert die Krisen- und Konjunkturanfälligkeit einer Kanzlei und setzt Vertrauenswürdigkeit, Glaubwürdigkeit, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit voraus.