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Strategie ist Folge eines Kanzleiziels und die Basis für Kanzlei-Marketing

Kanzlei­zie­l bei „Sturm, Stolz & Partner“ war bislang leider nur ein billiges Lippenbekenntnis: „Wir wollen Umsatz machen.“
Die Fragen des Coach lösten naturgemäß richtig schlechte Laune aus:
Wodurch genau? Wie viel Umsatz? In welcher Zeit? Was wollen wir generell erreichen? Wollen wir expandieren oder uns spezialisieren? etc.

Nur wer ein Vorhaben im Detail quantifiziert und spezifiziert, kann mit Zielerrichung rechnen.

Reputation ist die kollektive und oft unbewusste Wahrnehmung von „Qualität einer Kanzlei“

„Der gute Ruf“: Schwer herzustellen, leicht zu zerstören

1. Der „gute Ruf“ einer Kanzlei

Die Reputation einer Kanzlei ist hart erarbeitet, viel gerühmt – und nicht messbar.
Der „gute Ruf“ ist der am häufigsten von Mandanten jeglicher Couleur benannte Grund für den Erstauftrag an einen Anwalt. Da Anwälte eine nicht anfassbare und hoch erklärungsbedürftige Produktpalette vorhalten (also: alles nicht leicht zu verstehen für Laien!), ist Reputation besonders wichtig.

Lesen Sie in meinem Aufsatz über die „10 Bausteine einer guten Kanzleireputation“

2. Die Online-Reputation einer Kanzlei ist kontrollierbar!

Reputation ist durch das Internet – negativ und positiv – intensiver und gleichzeitig verletzungsanfälliger geworden. Im Internet sind Bewertungen schneller als je zuvor bekannt. Ein BGH Urteil aus 2016 erhöht die Pflichten von Portalen (wie „Anwalt.de“) und stärkt die Rechte von Anwälten, falls diese (über Portale) negative Bewertungen erhalten haben.

Kanzleien brauchen  Monitoring und einen gescheiten Umgang mit Bewertungen.

3. Erproben Sie eine offensive Fehlerkultur in der Kanzlei

Kanzleikultur ist die Statik Ihres Hauses. Richten Sie innerhalb ihrer Grenzen eine verlässliche Fehlerkultur ein:
In meinem Aufsatz zitiere ich Mitarbeiter: „Die Fehlertoleranz wurde bei uns ganz offiziell erhöht; allerdings immer nur für Fehler, die erstmals aufgetreten waren. Wiederholten sie sich, waren üble Konsequenzen angedroht, übrigens auch 
für die Anwälte.“

Genießen Sie meinen Aufsatz: „Wie Sie den Schlendrain in der Kanzlei besiegen – 16 Gebote“

4. Reputation nach außen = Kanzleikultur nach innen

In meinem Aufsatz „Reputation“ beschreibe ich die Verbindung beider Marktkennzeichen wie folgt: „Wer Reputation nach außen wünscht, muss nach innen einen Dienstleistungshabitus etablieren: Es gibt in der Kanzlei keine Wartezeiten, kein „Nein ohne Lösung“, keine bemerkbaren Mittagspausen, keine unwirschen Ansagen (auch nicht durch Uhrzeiten auf einem Anrufbeantwortertext), keine Juristensprache gegenüber Nicht-Juristen, keine Bandwurmsätze, keine sichtbaren Tattoos am 7. Lendenwirbel, keine Verzögerungen, keine gebrochenen Versprechen (!), keine Verstöße gegen die Schweigepflicht durch herumliegende Akten, keinerlei servicefeindliche Bemerkung („Das geht nicht“) etc.“

Lesen Sie mehr über die Verbindung von Kanzleikultur und Reputation!

5. Exzellenz-Initiative: Lernen Sie von Kollegen der Kanzlei

Die „Exzellenz-Initiative“ in einer mittelständischen Kanzlei hat an allen drei Standorten „Führungsstrukturen“ eingerichtet. Was war der Anlass gewesen? Nach der Kündigung einer beliebten und erfahrenen Büroleiterin war Entsetzen spürbar geworden. Sie hatte bei ihrem als „ruppig“ empfundenen Abgang 16 Jahre high-end-Erfahrung, zwei Assistentinnen und eine freiwillige Abfindungszahlung in Höhe von 52.000 Euro mitgenommen. Was war geschehen?

Genießen Sie den Erfahrungsbericht über ein Coaching-Projekt über drei Monate an drei Standorten.

4. Delegieren Sie

Anwälte delegieren ungern wichtige Aufgaben an andere Profis. Hauptgrund: Sie haben Angst um ihren Einfluss und um die Qualität ihrer Arbeit. „Wenn man nicht alles selber macht“ ist ein beliebter anwaltlicher Glaubenssatz. Erstaunlich. Denn im eigenen Team befinden sich oft Profis aus anderen Fächern.

Entlasten Sie sich! Lesen Sie mehr Tipps in meinem Aufsatz „Delegation“!

Eine Kanzlei definiert Kanzleiziele und positioniert sich am Markt:

Wer sich bei der Positionierung seiner Kanzlei auf Sehnsüchte Zufälle, Wünsche, Glück und auf das Wohlwollen anderer nicht verlassen möchte, der beginnt, Ziele zu definieren.
Als erstes muss klar sein: Als wer wollen wir in drei Jahren bekannt sein? Dann: Wer sollen unsere Mandanten sein?

Gut positionierte Kanzleien suchen sich ihre Mandanten aus – und nicht umgekehrt!

 

Ein Ziel macht aus einem Wunsch eine Handlungsanweisung und aus einer Vision Realität.

Ziele sind in Anwaltskanzleien Mangelware.
Sie werden dort häufig verwechselt mit Wünschen oder Visionen und haben eher den Charakter diffuser Sehnsüchte. Wünsche und Visionen sind allerdings folgenlos und unverbindlich, solange sie nicht in Ziele umgewandelt werden.

Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ erobert eine Marktposition.

„Der gute Ruf“: Schwer herzustellen, leicht zu zerstören

1. Der „gute Ruf“ einer Kanzlei

Die Reputation einer Kanzlei ist hart erarbeitet, viel gerühmt – und nicht messbar.
Der „gute Ruf“ ist der am häufigsten von Mandanten jeglicher Couleur benannte Grund für den Erstauftrag an einen Anwalt. Da Anwälte eine nicht anfassbare und hoch erklärungsbedürftige Produktpalette vorhalten (also: alles nicht leicht zu verstehen für Laien!), ist Reputation besonders wichtig.

Lesen Sie in meinem Aufsatz über die „10 Bausteine einer guten Kanzleireputation“

2. Die Online-Reputation einer Kanzlei ist kontrollierbar!

Reputation ist durch das Internet – negativ und positiv – intensiver und gleichzeitig verletzungsanfälliger geworden. Im Internet sind Bewertungen schneller als je zuvor bekannt. Ein BGH Urteil aus 2016 erhöht die Pflichten von Portalen (wie „Anwalt.de“) und stärkt die Rechte von Anwälten, falls diese (über Portale) negative Bewertungen erhalten haben.

Kanzleien brauchen  Monitoring und einen gescheiten Umgang mit Bewertungen.

3. Erproben Sie eine offensive Fehlerkultur in der Kanzlei

Kanzleikultur ist die Statik Ihres Hauses. Richten Sie innerhalb ihrer Grenzen eine verlässliche Fehlerkultur ein:
In meinem Aufsatz zitiere ich Mitarbeiter: „Die Fehlertoleranz wurde bei uns ganz offiziell erhöht; allerdings immer nur für Fehler, die erstmals aufgetreten waren. Wiederholten sie sich, waren üble Konsequenzen angedroht, übrigens auch 
für die Anwälte.“

Genießen Sie meinen Aufsatz: „Wie Sie den Schlendrain in der Kanzlei besiegen – 16 Gebote“

4. Reputation nach außen = Kanzleikultur nach innen

In meinem Aufsatz „Reputation“ beschreibe ich die Verbindung beider Marktkennzeichen wie folgt: „Wer Reputation nach außen wünscht, muss nach innen einen Dienstleistungshabitus etablieren: Es gibt in der Kanzlei keine Wartezeiten, kein „Nein ohne Lösung“, keine bemerkbaren Mittagspausen, keine unwirschen Ansagen (auch nicht durch Uhrzeiten auf einem Anrufbeantwortertext), keine Juristensprache gegenüber Nicht-Juristen, keine Bandwurmsätze, keine sichtbaren Tattoos am 7. Lendenwirbel, keine Verzögerungen, keine gebrochenen Versprechen (!), keine Verstöße gegen die Schweigepflicht durch herumliegende Akten, keinerlei servicefeindliche Bemerkung („Das geht nicht“) etc.“

Lesen Sie mehr über die Verbindung von Kanzleikultur und Reputation!

5. Exzellenz-Initiative: Lernen Sie von Kollegen der Kanzlei

Die „Exzellenz-Initiative“ in einer mittelständischen Kanzlei hat an allen drei Standorten „Führungsstrukturen“ eingerichtet. Was war der Anlass gewesen? Nach der Kündigung einer beliebten und erfahrenen Büroleiterin war Entsetzen spürbar geworden. Sie hatte bei ihrem als „ruppig“ empfundenen Abgang 16 Jahre high-end-Erfahrung, zwei Assistentinnen und eine freiwillige Abfindungszahlung in Höhe von 52.000 Euro mitgenommen. Was war geschehen?

Genießen Sie den Erfahrungsbericht über ein Coaching-Projekt über drei Monate an drei Standorten.

4. Delegieren Sie

Anwälte delegieren ungern wichtige Aufgaben an andere Profis. Hauptgrund: Sie haben Angst um ihren Einfluss und um die Qualität ihrer Arbeit. „Wenn man nicht alles selber macht“ ist ein beliebter anwaltlicher Glaubenssatz. Erstaunlich. Denn im eigenen Team befinden sich oft Profis aus anderen Fächern.

Entlasten Sie sich! Lesen Sie mehr Tipps in meinem Aufsatz „Delegation“!

Schwierige Mandanten sind der Spiegel schwieriger Anwälte!

Etwa 90 % aller Mandanten werden durch schwierige Anwälte erst richtig unangenehm.
Anwälte machen schon vor der Mandatsannahme folgenreiche Fehler, die ein erstes Vertrauensverhältnis zum Mandanten gefährden oder vernichten.

Lesen Sie meine 10 Gebote über den Umgang mit Mandanten

Schwierige Anwälte haben oft schwierige Mandanten. Kein Wunder.

Mandanten sind Probleminhaber, Anwälte sind Problemlöser. So weit die Theorie.
Oft genug entwickelt jedoch der Anwalt ein Problem. Wieso tut er das? Wieso gibt er dem Mandanten so viel Macht? Wieso gibt er seine Regeln nicht klar genug und rechtzeitig genug bekannt? Wieso definiert er nicht genau, welche Mandanten er möchte und behandelt sie dann richtig gut?
Verlassen Sie das Hamsterrad. Seien Sie Kaiser. Zeigen Sie dem König (dem Kunden) Ihre Macht, statt sie ihm zu überlassen.

Verwandte Aufsätze – vertieftes Thema:

Selbst - Management ist lernbar!

Selbstmanagement ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern kann beginnen mit einem Blitzkurs in 10 kleinen Lektionen.
Was Sie im Kopf haben, werden Sie auch im Leben haben. Nutzen Sie das. Beginnen Sie also, Ihr Gehirn zu benutzen, statt es nur zu besitzen 🙂
Viel Spaß!

Kanzleikultur muss vorgelebt werden!

„Kanzleikultur“ ist der Oberbegriff für selbst gemachte, verbindlich erwartete, von allen verwendete Denk, Fühl- und Verhaltensregeln innerhalb einer Anwaltskanzlei. Sie ist für jeden Besucher sofort spürbar.
Sie kann entweder negativ oder positiv wirken; gleichgültig lässt sie keinen.

Der Schlendrian in einer Anwaltskanzlei

Wir schauen jetzt durch dass Schlüsselloch in eine kleinere Kanzlei mit sechs Anwälten, acht Rechtsgebieten und zehn Mitarbeiterinnen. Der Schlendrian hatte vor längerer Zeit hier Einzug gehalten.
Er war bei Mandanten und Mitarbeitern ungefähr so beliebt wie die Staubbällchen unterm Sofa.

Von einer Anwältin, die auszog, um das Fürchten zu verlernen

Eine erfolgreiche Anwältin flexibilisiert durch ein Coaching ihre bremsenden Glaubenssätze.
Dadurch spart sie viel Energie, erfreut ihre Mandanten und Kollegen und rettet so ganz nebenbei noch ihre Gesundheit und ihre Ehe.

Dies ist das Protokoll einer echten Coaching-Intervention; Rechtsgebiet und private Situation sind geändert.

Glaubenssätze sichern hochrangige Werte und sind dadurch schwer zu flexibilisieren.

Jedes Verhalten eines Menschen stärkt dessen Muster. Fatal: Das betrifft besonders ungeliebte Verhaltensweisen.
Eine Führungskraft, die Probleme „aussitzt“, lebt ihre Fehlerfurcht aus durch Defensive. Wer andere beschuldigt, muss auf eigene Schwächen nicht schauen und findet sich „stark“.
In meinem Aufsatz „Sei lieb, Uschi“ schimpfe ich sehr frech über Glaubenssätze von Anwältinnen bezüglich der „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Verwandte Aufsätze – vertieftes Thema:

Selbstmanagement-Blitzkurs

Ein „Selbstmanagement-Blltzkurs“ in zehn Lektionen wird Ihnen behilflich sein, Ihr „wichtigstes Geschäftsfeld“ (das ist Ihr Gehirn!) so zu organisieren, dass es Sie auch bei kompliziertesten Vorhaben unterstützt.
Viel Spaß beim Testen!

Glaubenssätze in Aktion

Jeder hat sie, jeder handelt danach, und nicht jeder weiß das.
Ich bin, was ich glaube“. Glaubenssätze gelten als so wahr, richtig und unumstößlich, dass sie zu unserer subjektiven „Wahrheit“ geworden sind. Unvorstellbar, diese Basis zu hinterfragen!

Das Kaiserinnen-Manifest

Der Mandant ist König – Sie sind dann ja die Kaiserin, oder? Wer das bejahen kann, zeichnet sich nicht etwa durch Arroganz oder Gleichgültigkeit den Mandanten gegenüber aus, sondern durch ein Gefühl besonderer Größe, Gelassenheit und Empathie.