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Selbstmanagement: Wer sich gut führt, kann auch andere führen!

 

Wie wär’s mal damit:
Fehler bejubeln, statt sie zu wiederholen. Bestimmen, wer einen ärgern darf, statt sich zum Opfer zu machen. Die Wirkung vor der eigenen Aktion berechnen. Abwählen, was einen behindert.
Den Willen feiern! Sachzwänge milde belächeln. Das Jammern den anderen überlassen. Aktive mentale Entwürfe einrichten. Und schließlich:

Was du im Kopf hast, kannst du auch im Alltag haben.

Das ehrliche Feed-Back neutraler Personen Ihrer Umgebung wird zur Handlungsanweisung!

So lautet Lektion 10.
Fragen Sie mehrere langjährige, sympathische oder ansonsten geeignete Mandanten – und Ihre Sekretärin! – nach persönlichen (nicht Kanzlei-) Optimierungsmöglichkeiten während Ihrer Kommunikationsarbeit.
Nehmen Sie alle Ratschläge ernst und bitten Sie diese Personen, auf Veränderungen Ihres Verhaltens zu achten.

Selbstmanagement: Gehirn benutzen statt nur zu besitzen!

1. Blitzkurs in 10 Lektionen: Selbstmanagement für Anwälte

Wer hätte sie nicht gern, die Unabhängigkeit von äußeren Faktoren und die Kompetenz, die eigene persönliche und berufliche Entwicklung weitgehend selbst gesteuert zu gestalten?

Ihre 10 Lektionen im Selbstmanagement unterstützen Sie!

2. Der Schlendrian fühlt sich wohl, wo nicht geführt wird!

Wir schauen jetzt durch dass Schlüsselloch in eine kleinere Kanzlei mit sechs Anwälten, acht Rechtsgebieten und zehn Mitarbeiterinnen. Der Schlendrian hatte vor längerer Zeit hier Einzug gehalten.
Er war bei Mandanten und Mitarbeitern ungefähr so beliebt wie die Staubbällchen unterm Sofa.

Der professionelle Schlendrain-Jäger verordnete Selbstmanagement. Überall.

3. Anwältinnen möchten „Familie und Beruf unter einen Hut“ kriegen. Zu wessen Nutzen?

Frauen stecken zurück, nur weil sie Kind und Karriere wollen. Der Glaubenssatz dahinter: „Beides kann man nicht ohne eigene (!) Opfer vereinbaren.“ Die viel beschworene „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist pure Ideologie.  Vor allem Anwältinnen haben sie als unausweichlich akzeptiert und machen sich anschließend gern mal zum Opfer ihrer eigenen Entscheidung.

Mein Aufsatz ist provokant. Sein Ergebnis ist eine reale Selbstmanagement-Chance für Anwältinnen, die unbedingt beides wollen!

4. Wer braucht besseres Selbstmanagement?

Soald ein Anwalt wiederholt eine unerwünschter Wirkung in der Umgebung oder bei sich selbst feststellt, hat er mit beidem vermutlich zu tun. Hoffentlich. Denn nur dann kann er selbst und allein etwas dran ändern, indem er etwas an sich ändert. Was ihm dann im Weg steht, nennt man „Muster“. Muster werden in einem Coaching bewusst gemacht. Nur dann kann man sie drehen.

Beispiel: Jemand will seinen Honorarmodus verändern und fürchtet, dadurch Mandanten zu verlieren.