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Was ist Coaching?

Ein Coach ist kein Seminarleiter. Ein Coach begleitet Sie, häufig im Zweiergespräch, wenn Sie ein Unternehmen, ein Team oder sich selbst besser als bislang führen, motivieren oder erweitern wollen. Spitzensportler haben einen, Künstler haben oft einen, viele Führungskräfte wollen einen – und so mancher Wirtschaftsboss hat sogar zwei:

Sie finden hier Beispiele für Coaching-Bedarf, Abgrenzung zu Seminar, Coaching-Regeln und Kosten.

Coaching hilft, Angewohnheiten zu flexibilisieren. Auch Angewohnheiten eines Teams.

Anwälte haben nicht gelernt, sich selbst zu führen.
Sie machen sich abhängig von äußeren Faktoren, wirken in einigen ihrer Rollen ungeübt und verstehen oft nicht, dass ihre Mitarbeiter ihnen nicht folgen.
Oft besitzen sie Kanzleien, ohne sie zu managen.

Ändern Sie das! Werden Sie der Boss in Ihrem Schloss.

Ein Coaching hilft „nach innen“, ein Seminar „nach außen“.

Na klar; diese Grundregel ist ausgesprochen grob. Denn was zunächst nach innen wirkt (eine Denkmusterveränderung z.B.), wird sehr bald Auswirkungen nach außen haben. Und umgekehrt: Sich im Seminar Verhaltensweisen anzutrainieren, bewegt in der Regel auch tiefer liegende Muster im Gehirn (z.B. Werte).

Diese Grundregel bezeichnet also die Herangehensweise an ein Symptom.

1. Wann braucht ein Anwalt einen Coach?

Coaching ist stets indiziert, wenn „nach innen“ etwas nicht ganz rund läuft, der Probleminhaber das Problem wirklich loswerden MÖCHTE (das ist längst nicht immer der Fall…), wenn die Symptomatik keinen Krankheitswert hat – und wenn ein Seminar nicht helfen würde.

2. Typische Coaching – Indikationen

Wenn ein Seminar nicht hilft, dann klingen Problemschilderungen eines Anwalts so:

– Meine Sekretärin hat soeben gekündigt. Es ist die dritte in diesem Jahr.
– Zeit läuft mir davon. Ich bin den ganzen Tag mit dem Kopf unter Wasser.
– Am liebsten möchte ich eine Gärtnerei kaufen, bin aber Anwältin. So richtig Lust habe ich nicht mehr.
– Ich krieg in meiner Kanzlei nur die kleinen Mandate. Die großen sahnen die Herren ab.

3. Coaching bei intrapersonellen und interpersonellen Konflikten

Ein Coaching in der Kanzlei ist sowohl bei Konflikten innerhalb der eigene Persönlichkeit (intrapersonell – der Anwalt selbst) als auch bei konfliktären Konstellationen zwischen mehreren Personen (interpersonell – der Anwalt und sein Team) innerhalb der Kanzlei indiziert.

Lesen Sie im Aufsatz vier Beispiele.