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Ziele beenden Wünsche und ermöglichen Strategie.

Zieldefinitionen sind ganz miese Spielverderber:
Sie machen nämlich Schluss mit folgenlosen Wünschen und tragen alle Details der Umsetzung schon in sich.
Besonders durch die notwendige Integration von Einwänden im Voraus bleibt manches Ziel bereits in der Planungsphase stecken.

Was für ein Glück für alle Beteiligten!

Das Ziel ist immobil; der Weg flexibel. Nicht umgekehrt.

Ziele begradigen den  Blick und straffen  die Schultern. Sie machen Niederlagen salonfähig und  Erfolge zu Alltagsbegleitern. Sie helfen beim „Nein“-Sagen und  verstärken das „Ja“.
Ziele sind oft klein und immer effizient. Sie beenden Jammern und Gleichgültigkeit.
Sie sind viel stärker als die Konjunktur und viel schwächer als der Wille.

Ziele machen Mut und Spaß. Ziele sind sexy.

Die Definition eines Ziel ist schwieriger als seine Erreichung.

1. Wer keine Ziele hat, kann auch keine erreichen.

Zieldefinitionen gelten als schwierig, ungewohnt, aufwändig und sind so gut wie immer mit reichlich Ärger verbunden:
Sie beseitigen zeitnah lieb gewonnene, kontraproduktive Angewohnheiten (z. B. Rückrufe unterlassen, unverständlich reden, Mitarbeiter schlecht behandeln etc.) und implementieren neue,  ungewohnte Strategien (z. B. Mitarbeiter, Mandanten und sich selbst durch Fragen führen, Vorträge entwerfen, Small Talk üben etc.).

„Die Definition des Ziels war schwieriger als seine Erreichung“ ist daher ein oft gehörtes Feedback nach etwa einjährigem Einsatz Ziel führender Kanzleistrategien.

2. Zielerreichung eines Anwalts: S.P.E.Z.I. in Aktion

Um ein  Ziel erreichbar zu machen, muss  der eigene  Kopf mit „auf  die Reise“ gehen  und einen  regelrechten „Sog“ entwickeln. Dazu braucht es die folgenden fünf SPEZI-Appetithäppchen. Die Zielerreichungsstrategie SPEZI verdeutlicht, in welchen fünf Punkten sich Ziele von Wünschen unterscheiden. Ziele sind

  • S innesspezifisch beweisbar,
  • P ositiv und konkret ausgedrückt ohne Vergleich,
  • E rreichbar durch mich selbst und für mich persönlich ökologisch,
  • Z eitlich eingegrenzt, mit Zwischenschritten und Zusammenhang versehen,
  • I ntegrationshilfen möglicher Einwände.

Lesen Sie in meinem Aufsatz, wie das konkret geht:

3. Wie die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ Marktziele definiert und daraus die Kanzleistrategie entwickelt

In zwei erweiterten Coaching-Protokollen (Teil 1 und 2)  schildere ich den Weg der Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ von einer Allrounder-Kanzlei zu einer spezialisierten Kanzlei mit scharfer Marktsegmentierung. Bis zur Intervention hatte die Kanzlei nur Wünsche und wunderte sich, weshalb sie stagnierte.
Zunächst fürchteten die Anwälte verbindlich definierte Unternehmensziele wie der Teufel das Weihwasser.

Verfolgen Sie (rechts), wie die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ ihr Ziel definiert (Teil 1) und die neue Marktpositionierung vorbereitet (Teil II)

4. Hindernisse auf dem Weg zu dem Ziel erkennen und ausräumen

Eine Patentanwaltskanzlei ist international bekannt am Markt, vor allem in China.
Sie ruft einen Coach, weil Ertrag und Aufwand nicht im richtigen Verhältnis zueinander zu sehen scheinen. Die Umsätze stagnieren.
Ich habe das Protokoll stark didaktisiert, damit es für andere Kanzleien übertragbar wird.

Lesen Sie rechts das Anamnese-Interview in Interview in fünf Stufen. („Die fünf Stufen der mentalen Organisation“)