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Mitarbeiterführung in der Anwaltskanzlei

Mitarbeiterführung gehört – neben Fristsachen und Akquise – zu den drei A-Aufgaben in einer Anwaltskanzlei.
Das bedeutet: der Anwalt muss es sofort und selbst machen.
Mitarbeiterführung ist nicht delegierbar (außer an andere Führungskräfte) und nicht verschiebbar. Bedrohlich, denn:

Anwälte haben nicht gelernt, Chef zu sein.

Mitarbeiterführung ist Chefsache.

Führung beeinflusst Arbeitsatmosphäre und Motivation in der Kanzlei. Messbare Folge von guter und schlechter Führung: Krankenstand und Fluktuation.
Auch anwaltliche Chefs leben Unternehmenskultur vor, ob sie wollen oder nicht. Und:

Sie sind allein zuständig für die Arbeitsatmosphäre.

Mitarbeiterführung in der Anwaltskanzlei ist A-Aufgabe!

1. Führungsrollen in der Kanzlei

Wer selbstkritisch auf die eigene Führungsrolle schaut und dabei das Gefühl der Verantwortung für den Mitarbeiter und dessen mentaler Fitness entwickelt (oder beibehält), kann zu einer effektiven Führungskraft werden. Anwälte füllen „die Rolle Chef“ allerdings nicht immer aus.

In meinem Coaching – Protokoll „Rollenwechsel“ erlebt eine Führungskraft, welche Wunder geschehen können, wenn sie plötzlich führt.

2. Das Jahresmitarbeitergespräch in der Anwaltskanzlei

Das Jahresmitarbeitergspräch ist ein beliebtes Personal-Entwicklungsinstrument. Es ist ein beidseits schriftlich vorbereitetes, protokolliertes, vertrauliches Zweiergespräch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter. Es findet einmal jährlich zu einem festen Datum während der Arbeitszeit in allen Dezernaten statt, hat eine gleichbleibende Struktur und wird „top-down“ ( in der Hierarchie von oben nach unten ) eingeführt.

3. Der Anwalt als Führungskraft – Die vier Neurosetypen in der Kanzlei

In meinem neuen Aufsatz (2019) beschreibe ich anhand der vier Neurosetypen (nach C.G.Jung), welche defizitären Führungstypen in der Kanzlei vorkommen, wie man sie erkennt – und vor allem: Was Betroffene tun können, um die Umgebung zu schonen.

Genießen Sie meinen Aufsatz: „Die vier Neurosetypen in der Anwaltskanzlei“

4. Exzellenz-Initiative: Wie Anwälte Führungsrollen ausbauen

Die Vereinheitlichung von Führungsverhalten unter gleichrangigen Anwälten ist alternativlos. Sie löst zunächst große Bedenken aus, denn: „Wir sind ja alle Individualisten“!
Ein guter Business-Coach interessiert sich allerdings nicht übermäßig für Symptome in der Gegenwart (und auch nicht Schreckliches aus der Vergangenheit), sondern für die Ziele in der Zukunft.

Lesen Sie das Protokoll der „Exzellenz-Initiative“ in einer mittelständischen Kanzlei.