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Führungspersönlichkeiten in der Anwaltskanzlei – Die vier Neurosetypen

Sie haben sicher schon einmal gemerkt, wie unangenehm Ihr Gesprächspartner wirkt, wenn er entgegen seiner Persönlichkeit agiert.
Was aber passiert, wenn der Anwalt unangenehm wirkt, WEIL er seiner Persönlichkeit folgt?
In meinem neuen Aufsatz beschreibe ich anhand der vier Neurosetypen (nach C.G.Jung), welche Führungstypen in der Kanzlei vorkommen, wie man sie erkennt – und vor allem:

Was können (und müssen) Betroffene tun, um sich und ihre Umgebung zu schonen?

  1. Ist der Anwalt eine Führungspersönlichkeit?

Natürlich nicht. Woher auch? Anwälte kommen aus der Universität und glauben, Rechtswissen und das Beherrschen der Juristischen Methodik seien für ihren Erfolg maßgeblich. Durch diesen Glaubenssatz leben sie ihre Persönlichkeit in ungeübten Rollen (z.B. Führungsrolle) ungebremst aus.

Im besten Fall irritiert das die Umgebung. Im schlimmsten Fall sinken die Umsätze, während die Fluktuation steigt.

Verwandte Aufsätze – vertieftes Thema:

Der Schlendrian in einer Anwaltskanzlei

Wir schauen jetzt durch dass Schlüsselloch in eine kleinere Kanzlei mit sechs Anwälten, acht Rechtsgebieten und zehn Mitarbeiterinnen. Der Schlendrian hatte vor längerer Zeit hier Einzug gehalten.
Er war bei Mandanten und Mitarbeitern ungefähr so beliebt wie die Staubbällchen unterm Sofa.

Kanzleikultur muss vorgelebt werden!

„Kanzleikultur“ ist der Oberbegriff für selbst gemachte, verbindlich erwartete, von allen verwendete Denk, Fühl- und Verhaltensregeln innerhalb einer Anwaltskanzlei. Sie ist für jeden Besucher sofort spürbar.
Sie kann entweder negativ oder positiv wirken; gleichgültig lässt sie keinen.

Reputation der Kanzlei ist machbar!

Von nichts kommt nichts. Der „gute Ruf“ eines Anwalts ist hart erarbeitet, viel gerühmt und nicht messbar.
Reputation minimiert die Krisen- und Konjunkturanfälligkeit einer Kanzlei und setzt Vertrauenswürdigkeit, Glaubwürdigkeit, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit voraus.